Spanend bearbeitetes oder druck­ge­gos­senes Metall, das sich auf Spritzguss umstellen lässt: Gewicht, Korrosion, Stückpreis.

Metallbauteil im Übergang zu einem neu ausgelegten Kunststoffbauteil

METALL-ZU-KUNSTSTOFF

BAUTEIL NEU KONSTRUIEREN.NICHT NUR DASMATERIAL.

Technische Bewertung, ob ein Metallbauteil für die Kunststofffertigung neu ausgelegt werden kann — basierend auf Funktion, Lasten, Umgebung, Volumen und Werkzeug.

SPRITZGUSS ANSEHEN
  • FUNKTION ZUERSTFestlegen, was das Bauteil leisten muss
  • MATERIAL NACH ANFORDERUNGAuswahl nach Einsatzbedingungen
  • SPRITZGUSSGERECHTES DESIGNGeometrie an den Prozess anpassen
  • VALIDIERUNG VOR PRODUKTIONNachweise und Abnahme festlegen

TECHNISCHE ENTSCHEIDUNG

EIN BESSERES BAUTEIL —WENN DIE ANWENDUNG ES ZULÄSST.

Die Umstellung von Metall auf Kunststoff ist kein einfacher Mate­ri­a­l­tausch. Das Potenzial entsteht durch die Neukon­struk­tion des Bauteils entlang seiner Funktion, seines Ferti­gungs­wegs und seiner erwarteten Nutzungsdauer.

  • WENIGER MASSE

    Eine Kunststoffkonstruktion kann das Bauteilgewicht senken, sofern die geforderte Leistung erhalten bleibt.

  • TEILE­KON­SO­LI­DIE­RUNG

    Rippen, Bosse, Clips und Führungen können separate Teile und Verbindungselemente potenziell ersetzen.

  • INTEGRIERTE FUNKTIONEN

    Form, Farbe, Isolierung und ausgewählte Oberflächenanforderungen lassen sich in das Bauteil integrieren.

  • WIEDERHOLBARE SERI­EN­FER­TI­GUNG

    Der Spritzguss kann bei geeigneten Produktionsvolumen einen gleichbleibenden Fertigungsweg bieten.

Nicht jedes Metallbauteil sollte umgestellt werden. Die Machbarkeit steht vor der Werkzeugbeschaffung.

Konzeptionelle Gegenüberstellung von Metall- und Kunststoffbauteilformen

GESAMT­WIRT­SCHAFT­LICH­KEIT

GESAMTPRODUKT VERGLEICHEN.NICHT NUR DEN KILOPREIS.

Ein aussagekräftiger Vergleich berücksichtigt Material, Werkzeug, Bearbeitung, Veredelung, Montage, Logistik, Jahresvolumen und erwartete Programmlaufzeit.

Qualitativer Vergleich zwischen einer Metall-Referenz und einem Kunst­stoff­de­sign
METALL-REFERENZKUNST­STOFF­DE­SIGN
Zerspante oder umgeformte GeometrieFür den Spritzguss ausgelegte Geometrie
Verbindungselemente, Schweißnähte oder EinzelteileMöglicherweise integrierte Rippen, Bosse und Clips
Sekundäre VeredelungFarbe, Struktur oder ausgewählte Oberflächenveredelung
Aktueller MontagewegMögliche Teilekonsolidierung

Das Ergebnis ist projektspezifisch. Geringeres Gewicht oder ein niedrigerer Materialpreis allein belegen noch keine Machbarkeit.

KONTROL­LIERTER UMSTEL­LUNGS­PRO­ZESS

VOM METALLTEIL ZUM VALIDIERTEN KUNST­STOFF­DE­SIGN.

  1. 01FUNKTIONZweck & Schnitt­stellen
  2. 02LASTENMechanisch & umweltbedingt
  3. 03MATERIALLeis­tungs­an­for­de­rungen
  4. 04GEOMETRIESpritz­guss­ge­rechtes Design
  5. 05PROTOTYPPrüfung & Muster
  6. 06VALIDIERENFreigabe vor Produktion

SPRITZ­GUSS­GE­RECHTES DESIGN

DIE GLEICHE FORM IST SELTENDIE RICHTIGE ANTWORT.

Ein Kunststoffbauteil trägt Lasten anders als ein spanend bearbeitetes, gegossenes oder aus Blech gefertigtes Teil. Wandstärke, Rippen, Radien und Schnittstellen müssen sowohl für die Funktion als auch für die Fertigbarkeit ausgelegt werden.

  • WANDSTÄRKE

    Ausgewogene Wandquerschnitte und Übergänge

  • RIPPEN & BOSSE

    Steifigkeit und Befestigungsmerkmale

  • SCHRÄGEN & RADIEN

    Zuverlässige Formfüllung und Entformung

  • ANGUSS & ENTFORMUNG

    Ausgelegt um kritische Oberflächen herum

  • TOLERANZEN

    Definiert durch Funktion und Prozess

  • BAUTEIL­SCHNITT­STELLEN

    Passungen, Dichtungen, Gewinde und Montage

Kunststoffbauteil wird mit einem Messschieber über technischen Zeichnungen vermessen

MATE­RI­A­L­AUS­WAHL

EINSATZ­BE­DIN­GUNGENKUNSTSTOFF WÄHLEN.

Kein einzelner Kunststoff ersetzt Metall in jeder Anwendung. Die Mate­ri­a­l­aus­wahl richtet sich nach Einsatz­um­ge­bung und geforderter Leistung.

  • MECHANISCHE LASTEN
  • TEMPE­RA­TUR­BE­REICH
  • CHEMISCHE BELASTUNG
  • UV & AUSSENEINSATZ
  • ELEKTRO- & WÄRME­AN­FOR­DE­RUNGEN
  • REGU­LA­TO­RI­SCHE ANFORDERUNGEN

Ungefüllte, verstärkte oder Spezialkunststoffe werden erst nach Festlegung der Anforderungen berücksichtigt.

Kunststoffbauteil an einem Spritzgusswerkzeug

HYBRID­LÖ­SUNGEN

KUNSTSTOFF, WO ER MEHRWERT SCHAFFT.METALL, WO ER NÖTIG IST.

Die Umstellung kann vollständig oder hybrid erfolgen. Beim Insert-Spritzguss bleiben ausgewählte Metallfunktionen erhalten, während der Kunststoff die umgebende Geometrie bildet.

  • 01

    GEWIN­DE­E­IN­SÄTZE

    Belastbare Gewindeschnittstellen bleiben erhalten, wo erforderlich.

  • 02

    LOKALE VERSTÄRKUNG

    Metall bleibt an ausgewählten hochbelasteten oder verschleißkritischen Stellen erhalten.

  • 03

    UMSPRITZTE SCHNITT­STELLEN

    Metallfunktion und Kunststoff-Spritzguss in einem kontrollierten Bauteil kombinieren.

Jeder Einleger und jede Schnittstelle erfordert eine technische Prüfung.

EINLEGER ENTDECKEN

WAS WIR BEWERTEN MÜSSEN

BEIM AKTUELLENBAUTEIL STARTEN.

Senden Sie die Informationen, die festlegen, was das Ersatzteil leisten muss.

  • 01ZEICHNUNG ODER 3D-MODELL
  • 02BAUTEILFUNKTION
  • 03LASTEN & EINSATZBEDINGUNGEN
  • 04KRITISCHE MASSE & SCHNITTSTELLEN
  • 05ERWARTETES JAHRESVOLUMEN
  • 06GRUND FÜR DIE UMSTELLUNG
MACHBARKEIT VOR WERKZEUGBAUDesign, Material, Werkzeug und Abnahmeanforderungen müssen vor Produktionsbeginn festgelegt werden.
  • ISO 9001
  • ISO 14001
  • AQAP 2110

UMSTELLUNGFRAGEN

TECHNISCHE PRÜFUNG STARTEN

BEWERTEN WIR IHR AKTUELLES BAUTEIL.

Senden Sie die Zeichnung, die Einsatzbedingungen, die erwarteten Volumen und die Anforderungen, die das Ersatzteil erfüllen muss.

TEAM KONTAKTIEREN
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B2B-ANGE­BOTS­AN­FRAGE

Beschreiben Sie, was gefertigt werden soll.

Laden Sie Zeichnung oder Modell hoch und ergänzen Sie die wichtigsten Anforderungen.

PDF, DWG, DXF, STEP, IGS, STL oder ZIP · insgesamt maximal 50 MB

Ihre Dateien werden ausschließlich zur Bewertung dieser Fertigungsanfrage verwendet.