Vesimentor fertigt Hohlbauteile aus Kunststoff im Rotationsguss in Estland.

Geöffnetes Rotationswerkzeug mit weißem Polymermaterial auf rotierender Produktionsanlage.

Rotationsguss in Estland

Hohlkörper.In einem Stück gegossen.

Tanks, Behälter, Kammern und Gehäuse aus Polyethylen — geprüft von Bauteilgeometrie und Material über Werkzeugbau und Formgebung bis zu Bearbeitung und Endmontage.

PROZESS ANSEHEN
  • Einteiliger GussHohlkörper ohne montierte Scha­len­hälften
  • Polyethylen-TeileWerk­stoff­qua­lität für das Projekt ausgewählt
  • Geometrie­basiertWandan­for­de­rungen und Merkmale gemeinsam geprüft
  • Veredelung & MontageÖffnungen, Anschlüsse und Endarbeiten

Wann sich Rotationsguss eignet

Das Hohlteil entwerfenals vollständiges System.

Beim Rotationsguss entsteht ein Hohlbauteil in einem rotierenden Werkzeug. Bauteilgröße, Form, Wandanforderungen, Öffnungen, Anbauteile, Material und Einsatzbedingungen müssen gemeinsam geprüft werden.

  • Hohlgeometrie

    Tanks, Behälter und Gehäuse

  • Einteiliges Bauteil

    Schale in einem Formvorgang hergestellt

  • Wandan­for­de­rungen

    Für die Anwendung festgelegt

  • Nacharbeit

    Bearbeitung, Anbauteile und Montage

Großes Rotationswerkzeug mit Polymermaterial in der Produktionsanlage.

Die Prozesseignung wird für das jeweilige Bauteil, Material und Werkzeugkonzept bestätigt.

So funktioniert Rotationsguss

Vom Material im Werkzeug zum einteiligen Bauteil.

  1. 01

    Definieren

    Funktion, Inhalt und Einsatz­be­din­gungen

  2. 02

    Prüfen

    Geometrie-, Material- und Wandan­for­de­rungen

  3. 03

    Werkzeug

    Werkzeug und Fertigungsweg vorbereitet

  4. 04

    Erhitzen & rotieren

    Material im rotierenden Werkzeug verteilt

  5. 05

    Kühlen & Entformen

    Geformtes Bauteil aus dem Werkzeug entnommen

  6. 06

    Veredeln

    Öffnungen, Anbauteile und Montage abgeschlossen

Die genauen Werkzeug-, Prozess- und Abnah­me­kri­te­rien werden projekt­be­zogen festgelegt.

Das Bauteil für den Prozess auslegen

Innen- und Außen­geo­me­triewirken zusammen.

Die geformte Wand folgt der gesamten Bauteilform. Übergänge, Merkmale und Zugänglichkeit für nachfolgende Arbeitsschritte müssen daher von Anfang an berücksichtigt werden.

  • Wandan­for­de­rungen

    Die Anforderungen der Anwendung festlegen.

  • Radien & Übergänge

    Für den Materialfluss geeignete Geometrie verwenden.

  • Trennlinie

    Werkzeugtrennung und sichtbare Flächen prüfen.

  • Schräge & Entnahme

    Die Entnahme aus dem Werkzeug einplanen.

  • Öffnungen & Anbauteile

    Nachträglich anzubringende Merkmale festlegen.

  • Befestigung & Montage

    Schnittstellen und Gegenstücke angeben.

Wand­s­tär­ken­ver­tei­lung, Maßhaltigkeit und die Umsetzbarkeit von Merkmalen hängen von der jeweiligen Geometrie, dem Material und dem Werk­zeug­kon­zept ab.

Das Formprinzip

Material bewegt sichin der Rotationsform.

Während des Zyklus wird das Material erhitzt und über die Innenfläche des rotierenden Werkzeugs verteilt. Nach dem Abkühlen wird das einteilige Hohlbauteil zur Nachbearbeitung entnommen.

  1. 1. Werkzeug beladen

  2. 2. Schließen & heizen

  3. 3. Rotieren & formen

  4. 4. Kühlen & entformen

Endgeometrie und Wandanforderungen müssen zusammen mit Material und Werkzeugauslegung bewertet werden.

Material für die Anwendung gewählt

Angeben, was das Bauteil enthalten und aushalten muss.

Inhalt, Betriebstemperatur, chemische Belastung, Belastung und Einsatzbedingungen im Freien angeben. Die Polyethylen-Sorte wird projektbezogen ausgewählt; die Leistungsfähigkeit lässt sich nicht für jedes Material oder jede Anwendung pauschal voraussetzen.

  • Inhalt

    Gelagertes oder transportiertes Medium

  • Temperatur

    Einsatz- und Umgebungsbedingungen

  • Chemische Belastung

    Stoffe und Reinigungsbedingungen

  • Außeneinsatz

    Witterungs- und UV-Anforderungen

  • Mechanische Belastungen

    Auflage-, Handhabungs- und Nutzungsbedingungen

UV-Beständigkeit, chemische Verträglichkeit und Einsatztemperatur müssen für die festgelegte Materialsorte und Anwendung bestätigt werden.

Werkzeug- und Produkt­vor­be­rei­tung

Prüfen Sie Werkzeug, Mengeund Freigabeweg.

Bauteilmodell, Werkzeuganforderungen und erwartete Produktionsmenge werden vor der Serienproduktion geprüft. Geben Sie Angaben zu vorhandenen Werkzeugen sowie vom Kunden geforderte Freigabedokumentation an.

  1. 01

    Bauteilmodell

    Vollständige Außen- und Innengeometrie

  2. 02

    Werkzeugdaten

    Angaben zu neuem oder vorhandenem Werkzeug

  3. 03

    Produk­ti­ons­um­fang

    Erwartete Menge und Folgeanforderungen

  4. 04

    Abnahme

    Muster, Prüfungen und Dokumentation

Nach dem Formen

Planen Sie Öffnungen, Anschlüsseund Schnitt­stellen.

Öffnungen, Befestigungspunkte, Anbauteile und Gegenstücke in der Zeichnung angeben. Deren Position und Funktionsanforderungen helfen, Bearbeitung und Montage nach dem Formen festzulegen.

  • Öffnungen

    Ausschnitte und Zugangsöffnungen in der Zeichnung festgelegt.

  • Anbauteile

    Anschlussart, Position und Funktion festgelegt.

  • Befes­ti­gungs­punkte

    Belastungen und Anschlussschnittstellen festgelegt.

  • Bearbeitung

    Nachbearbeitung gemäß der vereinbarten Geometrie.

  • Montage

    Komponenten und Verpackung im festgelegten Umfang enthalten.

Von der Formschale zum fertigen Bauteil

Planen Sie das gesamte Teilvor dem Werkzeugbau.

Rotationsguss lässt sich innerhalb des vereinbarten Fertigungswegs mit Bearbeitung, Anbauteilen und Montage kombinieren. Geben Sie den vollständigen Umfang bereits bei der Anfrage an.

  • Rotationsguss

    Einteiliges Hohlbauteil im freigegebenen Werkzeug hergestellt.

  • CNC-Bearbeitung

    Öffnungen und Merkmale nach Bedarf fertiggestellt.

  • Anbauteile & Einleger

    Festgelegte Schnittstellen im vereinbarten Fertigungsweg ergänzt.

  • Montage

    Gegenstücke und Beschläge einbezogen, sofern geeignet.

  • Verpackung

    Handhabungs- und Lieferanforderungen abschließend vereinbart.

Bestehende Produkte finden Sie im Katalog für Kommunikationsprodukte.

Unterlagen für die Prüfung

Beginnen Sie mit Teil, Inhaltund Betriebs­be­din­gungen.

Bauteil- und Werkzeugdaten

  • 2D-Zeichnung und 3D-Modell
  • Gesamtabmessungen und Geometrie
  • Wand- und Oberflächenanforderungen
  • Öffnungen, Anbauteile und Befestigungspunkte
  • Angaben zu vorhandenen Werkzeugen

Projek­tan­for­de­rungen

  • Inhalt und vorgesehene Funktion
  • Temperatur und chemische Belastung
  • Witterungs- und UV-Anforderungen
  • Erwartete Jahresmenge
  • Umfang von Bearbeitung, Montage und Dokumentation
  • ISO 9001
  • ISO 14001
  • AQAP 2110

RotationsgussFragen

Sie planen einen Tank, Behälter oder ein Gehäuse?

Bauteil- und Einsatz­an­for­de­rungen senden.

Teilen Sie Zeichnung oder 3D-Modell, vorgesehenen Inhalt, Einsatzbedingungen, Materialanforderungen und erwartete Menge mit. Geben Sie Öffnungen, Anbauteile und vorhandene Werkzeuge an.

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B2B-ANGE­BOTS­AN­FRAGE

Beschreiben Sie, was gefertigt werden soll.

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Ihre Dateien werden ausschließlich zur Bewertung dieser Fertigungsanfrage verwendet.